break isolation!
Demo am 11. Mai 2020 ab 16 Uhr auf dem Odeonsplatz in München
Demo am 11. Mai 2020 ab 16 Uhr auf dem Odeonsplatz in München
Am 5.5.2020 war der 29. Behindertenprotesttag. Wegen der Corona-Auflagen wurde in den meisten Städten gar nicht mehr protestiert.
Freundschaften sind auch für uns sehr wichtig.
Nach dem behinderten Behindertenprotesttag (extreme Auflagen) plane ich einen neuen.
Unsere Aktion wird wieder ausdrücklich überparteilich sein. Wer sich uns anschließen und unseren Protest unterstützen mag, kann sich gerne melden.
Diskriminierung und Geringschätzung Schwerbehinderter und psychisch Kranker basieren auf der Zeit der NS-Diktatur.
Das Thema, das mich zur Zeit des diesjährigen Behindertenprotesttags am stärksten beschäftigt, sind die Empfehlungen zum Vorgehen in Triage-Situationen.
Corona ist eine herausfordernde Zeit für alle Beteiligten- insbesondere für Familien mit Kindern
(mit Beeinträchtigungen)!
Damit Menschen mit Behinderungen die Rechtsansprüche, die sie haben, auch bekommen!
Über 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention, aber außer ein paar abgesenkten Gehsteigen ist nichts erreicht…
Inklusion in Zeiten der Pandemie
Die Corona-Krise ist und bleibt eine große Herausforderung an uns alle, doch für manche ist sie eine größere Hürde als für andere. Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass Mitbürger*innen nun, aber auch schon vorher, täglich die Grenzen des Möglichen auf schmerzhafte Weise aufgezeigt bekommen.
Ich bin ein studierter Jurist aus Düsseldorf und ich bewege mich auf einer von mir selbst entworfenen fahrbaren Liegefläche seit fast achtzehn Jahren. Meine Arbeiten verrichte ich sauber und schnell mit meinem Mund.
Kein Virus ist ein Freifahrtschein für Behindertefeindlichkeit, Rassismus oder Transfeindlichkeit.
Unsere Gesellschaft muss alles dafür tun, um Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen zu integrieren und am Leben teilhaben zu lassen.
In Zeiten von Corona ist die Lage von Menschen mit Vorerkrankungen besonders gefährdet. Menschenrechte werden ignoriert. Das ist nicht hinnehmbar.
Auf der einen Seite stehen wir, behinderte Menschen mit einem Bedarf an Nachteilsausgleichen. Diese Nachteilsausgleiche wurden von der Verfassung sauber definiert; Im Artikel 3, Absatz 3, Satz 2 stehen die hehren Worte: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
Satire: Über die Verschwörung hinter den Barrieren
Ausnahmen bestätigen die Regel, dass nachfolgende Menschen mit Behinderung wieder den gleichen Kampf um das Menschenrecht Inklusion ausfechten müssen.
Wir lernen, wer die eigentlichen »Leistungsträger« in unserer Gesellschaft sind – und es sind nicht die, die das so gerne von sich behaupten. Es sind überwiegend die, die wir schlecht bezahlen, die im Akkord- und Schichtdienst schuften, die unsere Lebensmittel produzieren, uns Sachen bringen, uns pflegen, unseren Dreck wegräumen.
Wir sind gegen die Pläne des Gesundheitsministeriums und die Einführung des RISG / IPReG, da sie die selbstbestimmte Lebensführung für Menschen mit Behinderung einschränken.
Mit der Corona-Pandemie kündigt sich eine riesige Wirtschaftskrise an. Zuerst spart man selbstverständlich wieder bei den Ärmsten der Armen, den Wehrlosen und Unterdrückten. Schon seit einer ganzen Weile hört man die Wirtschaftsmarionetten gegen das Sozialsystem hetzen.
In Deutschland gibt es sicherlich kein inklusiv lebendes Kind hinter dem nicht Löweneltern stehen, die täglich im Kleinen und Großen für ihr Kind und ganz allgemein für ein gerechteres Zusammenleben kämpfen.
Ich finde es erschreckend, dass viele Menschen mit Behinderung oft jahrelang für ihre Rechte kämpfen müssen, was einen oft an seine psychischen Grenzen führt, dass man bei Kostenträgern auch das Gefühl hat, nur als Nummer verwaltet zu werden
Auflagen für den Behindertenprotesttag am 5.5.2020
Jeder Mensch hat das Recht auf eine normale Schulbildung und Ausbildung.