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Flyer zu der Veranstaltung (Text findet sich lesbar auf der Seite). Auf dem Bild sieht man den verwahrlosten Friedhof, orange Bänder, sowie ein Schwarz-Weiß-Foto von Emilie Rowohlt und dem Geburts- und Todesjahr 1883-1944

Gemeinsames Gedenken mit der Gedenkinitiative für die Euthanasieopfer, Dr. Sibylle von Tiedemann, Mirko Bialas von MüPe und der Familie Ritter (Angehörige) am 14.6.2024 auf dem Anstaltsfriedhof auf dem Klinikgelände der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing- Haar, dem heutigen kbo Klinikum.

Patricia Koller vom Behindertenverband Bayern e.V. übernahm wieder die Patenschaft für Emilie Rowohlt, die 1944 in Eglfing-Haar ermordet wurde.

Auf dem Anstaltsfriedhof der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar wurden mehr als 1.000 Opfer der NS-“Euthanasie-Morde beerdigt.
Sie starben durch Verhungernlassen, gezielte Vernachlässigung oder überdosierte Medikamente.
Unter ihnen 549 Münchner*innen und eine unbekannte Zahl verschleppter Zwangsarbeiter*innen.

Foto: Dr. Sibylle von Tiedemann

Das Bild von Emilie Rowohlt steht nun in dem Friedhofs-Wäldchen an der Stelle, unter der sie begraben liegt. Bisher erinnerte dort nichts an die Opfer.

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